Ein Versicherungsgleich im Internet lohnt immer
Redakteur, am 7:27 pm
Wenn ein Kunde zum Einkaufen geht, spart er, wenn er vorher zu Hause die Postwurfsendungen mit der Reklame der einzelnen Discounter oder auch Möbelhäuser und sonstigen Händler durchsieht und dann abwägt, wo er am günstigsten kaufen kann. Das kann beispielsweise bei Lebensmitteln, aber auch elektrischen und elektronischen Geräten durchaus einige Euro ausmachen. Sicher lohnen sich dreißig Kilometer Fahrt in die nächste Stadt nur dann, wenn ein Artikel nicht ein paar Cent, sondern deutlich günstiger ist. Bei einer Waschmaschine, einem kompletten Wohnzimmer Mobiliar oder ähnlichen, größeren Anschaffungen lohnt es sich allerdings durchaus, einmal Preise im Internet, im hiesigen Möbeldiscounter und bei der etwas weiter entfernten Konkurrenz zu vergleichen. Man wird sich bei näherem Hinsehen wundern, wie unterschiedlich die Preisgestaltung doch manchmal ist.
Auch auf Versicherungen treffen die Ergebnisse bei einem Preisvergleich zu. Natürlich spielt es hier keine Rolle, wo genau die Versicherung ihren Sitz hat. Wesentlich wichtiger sind hier andere Faktoren: Zu welchem Beitrag bekomme ich welche Leistungen und brauche ich die, um ausreichend versichert zu sein. Gerade bei Versicherungspaketen läuft der Kunde Gefahr, für etwas mit zu bezahlen, was er eigentlich gar nicht braucht – daher sind einzelne Angebote oft günstiger. Bei den Überredungskünsten mancher Vertreter ist es kein Wunder, wenn der Kunde die Objektivität gegenüber seinen eigenen Wünschen in Sachen Versicherungen aus den Augen verliert und sich von den „unschlagbaren Preisen“, einem Tankgutschein beim Abschluss einer Versicherung und anderen Dingen blenden lässt. Daher lohnt sich zumindest vor dem Besuch des Vertreters ein Blick auf Vergleichsseiten, wie www.tarifeguide.com. Hier können Angebote und Leistungen miteinander verglichen werden.
Abschluss im Internet bietet Vorteile
Es ist möglich, jegliche Art von Versicherung über das Internet abzuschließen. Das mag auf den ersten Blick nach Mehraufwand klingen, da die Anträge ja selbst ausgefüllt werden müssen und kein smarter Vertreter oder eine sympathische, kommunikativ hoch-leistungsfähige Vertreterin diese Aufgabe direkt zu Hause für den Kunden übernehmen. Doch auf den zweiten Blick fällt der Unterschied sehr deutlich auf: Genau dieser Vertreterbesuch macht die Versicherung teuer. Die Anfahrt zum Kunden, das Arbeitsmaterial vom Laptop bis zur Sicherungskopie von der Police auf DVD, alles kostet Geld. Zudem ist ein Gehalt an den Vertreter zu zahlen, obendrauf noch eine Provision. Wer die Arbeit, den Antrag über eine Homepage eigenhändig an die Online-Agentur zu stellen, selber erledigt, nutzt einfach die Preisgestaltung der Gesellschaften, die bewusst auf die teuren „Kaisers und Kollegen“ verzichten. Dabei sind die Leistungen dieser Versicherungen nicht schlechter, als die der Anbieter, die Vertreterbesuche noch in ihrem Konzept haben.
Welche Versicherungen braucht man wirklich?
Dass die Haftpflichtversicherung für das Auto ein unverzichtbares Beiwerk zum eigenen fahrbaren Untersatz ist, weiß jeder Autobesitzer. Die Kaskoversicherungen sind nicht gesetzlich verpflichtend, schaden aber keinesfalls. Immerhin kann schon eine kaputte Frontscheibe einiges an Geld kosten: Die Reparatur und der Austausch im Höchstfall einmal pro Jahr werden allerdings von der Teilkasko übernommen. Diese ist dann doch günstiger, als das Bezahlen aus eigener Tasche. Vollkaskoversicherungen lohnen sich eigentlich nur ab einem gewissen Wert des Fahrzeugs. Für den privaten Bereich gibt es zunächst einmal die Haftpflichtversicherung, die eventuell für die ganze Familie abgeschlossen werden kann. Auch eine Hausratversicherung macht Sinn, vor allem, wenn einmal an die Gefahr während eines Gewitters in Bezug auf die hochwertigen elektrischen Geräte von TV bis PC gedacht wird. Lebensversicherungen, Unfallversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen sind nicht unbedingt allgemein üblich; ebenso eine Pflegezusatzversicherung oder ähnliche Angebote in Sachen Krankenversicherung, zum Beispiel das Tagegeld betreffend. Wer gerne verreist, muss einmal über eine dauerhafte oder reisebezogene Reiserücktrittsversicherung nachdenken. Gerade dies ist übrigens ein Beispiel für deutlich günstigere Angebote im Internet, da die Reisebüros, die diese Produkte mit anbieten, auch eine entsprechende Provision dafür veranschlagen. Kluge Versicherungsnehmer überlegen gründlich, welche Policen sie brauchen und suchen dann im Internet die günstigste Versicherung, abhängig von der Leistung, die verlangt wird.