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Gibt es eine Versicherung für eine Whirlwanne?

Redakteur, am 7:36 pm

Eine Whirlwanne kann sehr unterschiedlich aussehen, hat jedoch immer den einen, wichtigen Zweck: Sie soll das Leben schöner machen, für Entspannung und Wellness sorgen. Die Menschen, die sich solche Geräte ins Haus holen wollen, haben die Wahl zwischen Whirlpools für innen und außen, zwischen großen Spas und kleinen Jacuzzis, aber auch zwischen Komplettgeräten und Matten zum Einlegen in eine ganz normale Badewanne. Der Spa in der eigenen Wohnung ist aber nur für den perfekten Genuss geeignet, wenn auch die Umstände optimal gewählt werden. Wie man sich bettet, so muss man auch liegen – das besagt ein altbekanntes Sprichwort. Das ist auch auf den hauseigenen Whirlpool zu übertragen: Nur, wer vor dem Kauf die Nebenkosten berechnet, muss nicht mit schlechtem Gewissen baden – und nur, wer auch an die entsprechenden Versicherungen denkt, kann ungetrübt seiner Wellness in der Freizeit nachgehen.

Was kann alles passieren?

Egal, ob Whirlwanne mit Matte oder großzügiger Swimspa: Wasser ist wohltuend, erfrischend, im Falle vom Whirlpool auch massierend. Doch es birgt in der eigenen Wohnung auch einige Gefahren. Die Situation ist Teil mancher Comedy Show und Sketche: Das Wasser läuft in die Wanne, doch irgendetwas kommt dazwischen. Ein Anruf, ein Besucher – irgendetwas bringt die Gedanken auf Abwege. Vergessen läuft das Wasser unaufhaltsam in den Spa – und sorgt für ein Überlaufen des Beckens. Je nachdem, wann der Geistesblitz kommt, können also schon hunderte Liter Wasser über die Wanne hinaus gelaufen sein. In Mietshäusern tropft das Wasser nun bereits beim Nachbarn durch die Decke, in jeglicher Wohnsituation richtet es Schaden an, der einige Kosten für die Renovierung aufwerfen dürfte.

Noch weit schlimmere Szenarien betreffen die Unfallgefahr rund um den eigenen Jacuzzi. Ein Swimspa im Garten lockt die Freunde der Kinder, aber auch eigene Bekannte und Angehörige an.  Aber auch bei ausschließlich eigener Nutzung des Pools kann eine Menge passieren. Ausrutschen, mit dem Kopf an die Wände oder auf den Boden zu krachen: Niemand will so etwas heraufbeschwören. Deswegen muss beim Einbau jedes beliebigen Whirlpools unbedingt an zwei Dinge gedacht werden. Das eine ist eine möglichst umfassende Sicherheitsausrüstung für den Badebereich, wozu Geländer, rutschfeste Matten und Treppen gehören, das andere aber für den schicksalshaften und oft zitierten Fall der Fälle der ausreichende Versicherungsschutz.

Versicherung für Wasserschäden

Ein Haushalt, der ohne eine Hausratversicherung auskommen möchte, sollte sich das gut überlegen. Noch waghalsiger wäre es, einen Whirlpool anzuschaffen, wenn keine entsprechende Versicherung abgeschlossen wurde. Wie oben bereits beschrieben, kann durch menschliche Fehler, aber auch durch technisches Versagen ein Wasserschaden entstehen, der eine Renovierung erforderlich macht, die an Kosten den Wert vom Jacuzzi weit übersteigt. Im Online Portal der Bildzeitung ist es recht ansehnlich beschrieben, dass der reine Abschluss einer Versicherung aber nicht vor jedem Schaden schützt. So muss für den Außenwhirlpool auf strikten Frostschutz geachtet werden, damit die Leitungen nicht platzen. Unter Umständen bezahlt die Versicherung auch nicht, wenn das Wasser grob fahrlässig – also durch besagtes Telefonat während des Befüllens der Whirlwanne – ausgetreten ist. Einige weitere wichtige Details können dem Artikel auf www.bild.de noch entnommen werden.

Schon bei der Installation muss korrekt ans Werk gegangen werden, denn aufgrund mangelhafter Handwerksarbeit einen Ausgleich von der Versicherungsgesellschaft zu fordern, ist nicht möglich. Der Heimwerker haftet selbst, der Handwerker muss nach dem Nachweis seines Fehlers zur Kasse gebeten werden – unter Umständen sogar über den Gerichtsweg, denn freiwillig wird niemand die Schäden bezahlen. Die Kosten belaufen sich schnell auf mehrere Zehntausend Euro, wenn neben dem eigenen Wellnessraum mit Whirlpool auch andere Etagen durch das durchsickernde Wasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie schnell tropft das Wasser auf Fernseher, Computer oder andere wertvolle Dinge, die eine Etage tiefer stehen – und der Ersatz will bezahlt werden. Wie auch auf transforma-online.net als Ratschlag nachzulesen, sollten nicht unbedingt eigens für den Whirlpool Versicherungen abgeschlossen werden; im Zweifelsfalle fragt man einfach nach, ob und was die bestehenden Versicherungen abdecken – dann kann immer noch aufgestockt beziehungsweise neu abgeschlossen werden.

Die Unfallversicherung: Gefahr am Whirlpool

Ein unaufmerksamer Moment reicht aus, um einen falschen Schritt zu machen. Schnell ist man ausgerutscht und bricht sich etwas, muss eine Zeit von der Arbeit wegbleiben, eventuell sogar im Krankenhaus liegen. Dann ist es gut, wenn eine Unfallversicherung abgeschlossen wurde, die auch die Verletzungen, die im eigenen Haushalt geschehen, abdecken. Gegen Aufpreis gibt es vielleicht sogar Tagegeld – das ist aber von der abgeschlossenen Police abhängig. Ob nun wegen dem Kauf vom Spa eine Unfallversicherung abgeschlossen werden muss, ist fraglich – die Absicherung aber sinnvoll, denn Unfälle können bekanntlich in jeder Lebenssituation geschehen. Nicht abgedeckt sind Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser, wie im Skandal um Hugh Hefner, bei dem Legionellen im Whirlpool gefunden wurden, wie auf www.cecu.de berichtet.

Eine Haftpflichtversicherung macht Sinn

Die Haftpflichtversicherung (siehe de.wikipedia.org) macht gleich in zweierlei Hinsicht Sinn. Über diese werden alle Fremdschäden abgedeckt, so auch Schäden in fremden Wohnungen, wie Verletzungen eingeladener Gäste, die nicht selbst grob fahrlässig gehandelt haben. Rutscht ein Badegast vor dem Whirlpool im Garten aus, weil es rutschig war, könnte er Schadensersatz geltend machen. Ist er hingegen alkoholisiert und damit selbst schuld, muss er selbst sehen, wie eventuelle Schäden erstattet werden.

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