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Sinkende Arbeitslosigkeit stärkt die Wirtschaft

Redakteur, am 8:10 am

Nach der Wirtschaftskrise war in Deutschland die Erleichterung groß: Die Erleichterung darüber, dass es durch Konjunkturpakete und Kurzarbeit deutlich weniger Arbeitslose gegeben hatte, als zu Beginn der Krise befürchtet wurde. Erfreulich schnell sank zum Ende der Krisenzeit auch die Zahl der Arbeitslosen an sich – im Februar 2011 gab es weit über 300.000 weniger arbeitslose Menschen in Deutschland, als ein Jahr zuvor zur gleichen Zeit. Auch, wenn die Menschen, die in Zeitarbeitsfirmen untergebracht sind und einige andere in dieser Statistik nicht mitgerechnet sind, scheint es Deutschland gut zu gehen. Die Inflationsrate wird heftig diskutiert, aber man beschwichtigt immer noch.

Wie wichtig die sinkende Arbeitslosigkeit für das Vorankommen der heimischen Wirtschaft ist, ist schnell erklärt. Die Menschen haben, insgesamt betrachtet, mehr Einkommen zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Kaufkraft im gesamten steigt, je weniger Arbeitslose zu beklagen sind. Diese Kaufkraft kommt der inländischen Konjunktur zu Gute und das bedeutet, dass mehr produziert und verkauft werden kann. Höhere Verkäufe wiederum sichern Arbeitsplätze, beziehungsweise geben die sogar die Möglichkeit, neue Jobs zu schaffen. Nur allein vom Export kann ein Land nicht leben; auch die Konjunktur im eigenen Land ist ein wichtiger Faktor, der für wirtschaftliche Stabilität verantwortlich ist. Können die Menschen einkaufen gehen, weil sie Arbeit haben und ein finanzielles Polster schaffen können, kommt dies also dem ganzen Land gelegen.

Vergleicht man die Wirtschaft in China mit der deutschen Situation, fällt das Gefälle zwischen Arm und Reich besonders ins Auge. Die meisten Menschen in der Volksrepublik arbeiten für kargen Lohn, können sich nichts leisten und folglich auch die Wirtschaft nicht selbst ankurbeln. Hier ist man rein vom Export abhängig, was aber, wie die Armut im Lande zeigt, nicht ausreicht.

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